Es dürfte so 1979 gewesen sein, als ich meinen ersten fahrbaren Untersatz, Ford Escort, auf dem Stadtplatz in Kelheim parkte. Da gab es noch keine Fußgängerzone. Die Straße zum Weigl hin halt.
Ich sperrte mein Auto durch Knopfdrücken zu und stieg dann aus. Diese Reihenfolge war damals noch möglich. Und es kam wie es kommen musste: der Schlüssel steckte noch im Zündschloss.
Was tun?
Ich ging zum Eisenwarengeschäft (Hellmeier? Hallermeier? Ich weiß es wirklich nicht mehr) und holte mir einen Schweißdraht - gegen Bezahlung - und einen geliehenen Schraubenzieher. Damit habe ich zuerst das Fenster der Fahrerseite etwas runtergedrückt und wollte mit dem gebogenen Schweißdraht meinen Schließknopf nach oben ziehen. Das sah man ja immer in den Krimis.
Plötzlich spürte ich ein Klopfen auf meine Schulter, und als ich mich umgedreht habe sah ich einen Schutzmann, der mich dann auch fragte, was ich hier tue.
Ich erklärte ihm also meine Verrichtung und er hat mir tatsächlich zugesehen bis ich fertig war. Ich hatte also mein Auto geknackt und jetzt wollte er halt sehen, ob das tatsächlich mein Auto war. Mittels Ausweiß und Fahrzeugschein (jou) konnte ich ihn beruhigen und er ging weiter.
Merke: am Wichtigsten ist der Fahrzeugschein.
Samstag, 14. Februar 2009
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