Samstag, 7. November 2009

Was man aus Nullen und Einsen alles machen kann ...

... das seht Ihr hier.
Ich habe mir bei meinem Nachbarn (ein Bastler vor dem Herrn) ein "NuinsBook" gekauft, das hat nur zwei Druckstellen; eben eine Null und eine Eins. Ihr wisst ja, dass die ganze IT-Scheinwelt auf eben diesen beiden Ziffern aufgebaut ist. Und weil er in Sachen IT-Technik nicht der große Fachmann ist hat er das ganze mit berührungssensitivem Spezialpapier gebaut. Das kostet natürlich, aber Innovationen sind anfangs immer wenig günstig. Ich muss allerdings den sehr schwammigen Druckpunkt kritisieren.
Hier mal ein kleines Foto


Ich habe ihn nur mal kurz auf der Auslegeware aufgebaut, weil auf dem Tisch ein Haufen Sachen steht, der Euch nix angeht. Mehr ist da nicht dahinter.
Ich bin also pausenlos am Einhämmern auf die beiden Tasten und natürlich ab und zu ein Probeblick auf den Monitor (man beachte das Kabel) und deswegen habe ich gemerkt, dass man bei mangelnder Konzentration des Öfteren unsinnige Texte wie über Steuersenkung und Reduktion der Sozialabgaben schreibt. Liegt wahrscheinlich an der ungewohnten Eingabeweise und ist korrigierbar.
Aber ich habe etwas rausgefunden (aus Versehen), was den Einen oder Anderen vielleicht zum Schmunzeln bringt:
Wenn man gaaanz viele Nullen eingibt - alles über gaaanz viel ist vernachlässigbar - und die Eins komplett weg lässt kommt "WESTERWELE" raus. Die Zeit wollte ich mir nicht mehr gönnen, um die Anzahl der Nullen für das zweite "L" raus zu finden.
Beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Papierrechners habe ich Helmut, das ist der Nachbar, nach den beiden Farben befragt und er meinte, er sei halt mit Bontempi aufgewachsen. Das Argument zählt.
Lt. eigener Aussage arbeitet er momentan an einer Miniaturisierung der Maschine, WLAN ist (noch) nicht geplant.
Wir bleiben dran.

Freitag, 6. November 2009

Ansichten eines Herzes

Unten in der ersten Aufnahme seht Ihr an den Pfeilen, dass an diesen Stellen eigentlich eine Blutversorgung statt finden sollte, was offensichtlich nicht der Fall ist. Eine bisher nicht bemerkte genetische Disposition (es ginge auch deutsch), die sich über die vielen Jahre konsequent optimistischen Umgangs beinahe fatal ausgewirkt hätte.



Nach einem Herzkatheter (und schneller Reaktion) kann man die Sache schon wieder entspannter angehen. Mit hoffentlich konsequenter Reduzierung halt.



Samstag, 31. Oktober 2009

Ein interessanter Blogger mit interessantem Thema ...

... von Steffen Schröder

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Donnerstag, 29. Oktober 2009

Ein Tag zum In-Die-Tonne-Treten

Ich war wie immer mit meinem Bronco unterwegs, absolvierte also meinen täglichen Besuch im Krankenhaus mit eben meiner Gilera.
Nach geleisteter Arbeit sattelte ich meinen getreuen Begleiter, trat kräftig den Kick-Starter, saß auf, klappte den Ständer ein und fuhr los.
Direkt in die zwei Meter entfernte Treppe.
Crash Boom Bang.
Geht's noch?

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Eigentlich mache ich gerade Büroarbeit, ...

... aber nebenbei läuft die Tagesschau.
Eine Meldung handelte natürlich vom völlig uninteressanten Anschlag auf ein UNO-Gästehaus in Afghanistan. Alltag ist schließlich nicht besonders aufregend. Und trotzdem gab es einen Grund, gesteigerte Aufmerksamkeit zu zeigen.
Der Polizeichef Kabuls wurde interviewt und er machte folgende Aussage: "Wir konnten alle Selbstmordattentäter töten".
???
Bisher machten die Taliban ihre Aufgabe recht gut, aber in diesem Fall scheinen sie zu viele Azubis in die Schlacht geworfen zu haben. Oder habt Ihr schon mal von einem getöteten Selbstmordattentäter gehört?
Versager!

Samstag, 24. Oktober 2009

Jaaa, Keith Richards ist unsterblich

Keine Angst, stammt nicht von Wikipedia sondern von der offiziellen Stones-Homepage. Und da ich mich bei der Clearasilfratze einschleimen will habe ich den Text ins Deutsche übersetzt:

Am 19.10.2009 wurde Keith Richard im Greek Theatre in Los Angeles mit dem "Rock-Preis für Unsterbliche" im Rahmen der "Reißnagel Fernsehen Schrei-Preise" in Kalifornien ausgezeichnet, eine Ehrungsgala für die Besten in den Bereichen Fantasie, Zukunftsvorstellung, Witzzeichnung und Angst.
Egal, unten seht Ihr die Original-Meldung. Aber die Antwort der Furche ist dann weniger überraschend:



"Eine lebende Legende zu sein gefiel mir bisher recht gut, aber unsterblich zu sein hat schon was"

Liebe FDP-Furche: das ist keine wörtliche Übersetzung.

Steinfurche: steine weiter
FDPfurche: da stinkt's raus

On Saturday night at the Greek Theatre in Los Angeles, Keith Richards was honored with the "Immortal Rock Award" at the Spike TV Scream Awards in California, an awards show honoring the best in Fantasy, Sci-Fi, Comics and Horror. "I liked the living legend, that was all right," said Keith, "but immortal is even better."

Im Greek Theatre hat Neil Diamond übrigens seine geniale Doppel-LP "Hot August Night" aufgenommen, auch den weniger genialen Nachfolger.

Verdammt

Bayern hat doch noch gewonnen. Naja, wenigstens steigt der Club wieder ab!

Heute ist wegen Schlechtwetter und Bundesliga ...

... wieder mal Notebook-Tag. Also Hören und Lesen, bevorzugt auf kritischen Seiten und deren Foren. Und NATÜRLICH bin ich genervt.
Erstens: Bayern liegt nur 1:0 zurück, ich wünsche mir ständig so eine richtige Klatsche für den doof gewordenen Verein.
Zweitens: Wikipedia. Warum? Da kann die "Freie Enzyklopädie" nix dafür, aber die Leute, die sie benutzen.
Wie nutzt man also heute ein Nachschlagewerk, fragt sich einer, der offline aufgewachsen und mit 36 seine erste Mail geschrieben hat.
Ich hatte (ein Kindheitswunsch von mir war der vollständige Brockhaus) schon immer eine Vorliebe für gedruckte Lexika, nutze Bücher zum Nachschauen fast jeden Tag und hatte meine kostenlose Enzyklopädie auf CD nie gebraucht. Und so lernte ich auch, mit Argumenten umzugehen, wodurch ich meine Meinung belegen musste (wenn auch oft mit obskuren Gedankengängen) oder einfach den Schröder'schen "Basta" zuhilfe nahm. Ich musste mich aber mit meinen Gedanken auseinander setzen. Der Sieg war nicht immer mir, glaubt mir.
Aber durch Wikipedia ist es - zumindest in den Foren - eine Katastrophe.
Eine typischer Eintrag folgt dem Grundgerüst: "Doch ich habe doch recht, siehe xxx" und die drei ickse sind dann meist Platzhalter für einen Eintrag in dieser Online-Enzyklopädie. Eher selten Pornos.
Wie die Antwort des nächsten Schreibers ausfällt kann man sich vorstellen.
Okay, Verweise auf andere Quellen sind hilfreich, aber der Verdacht liegt ganz einfach nahe, dass der Schreiber eigentlich keine Ahnung vom diskutierten Thema hatte und halt schnell nachgeschlagen hat. Link kopieren und in die Diskussion geschmissen, Aufgabe erfüllt. Und dann habe ich mir sogar noch ein wenig Fleißarbeit aufgebürdet: ich habe die weiteren Diskussionsbeiträge dieses Schreibers zu dem Thema verfolgt und in vielen verschiedenen Foren nur ein Mal einen weiteren Eintrag des Link-Kopierers gefunden. Und er lautete sinngemäß "Ich habe doch den Link schon gepostet, aber für Dich noch ein Mal. Auch wenn Du es nicht verstehen wirst"
Nicht schlecht, aber das war der EINZIGE, der sich zu diesem Thema (es war Hartz 4 und Sarrazin) zwei Mal geäußert hat. Alle anderen nur mit einem Link auf Wikipedia.
Bei anderen Beiträgen (Themen bis jetzt Urheberrecht, Meinungsfreiheit, Gesundheitspolitik) exakt das gleiche Vorgehen. Von sehr vielen Schreibern.
Empfehlenswerte Seite
Bayern hat ein Tor geschossen! Nerv.
NERV!

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Eine Liste, warum man über aktive Sterbehilfe nachdenken sollte

Das Thema "aktive Sterbehilfe" ist in den letzten Wochen leider ziemlich aus den Schlagzeilen verschwunden.  Und da ich in einem Bereich tätig bin, in dem das Thema manchmal gestreift wird, liegt es mir am Herzen, die Problematik wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
Es lohnt sich wirklich, einen Gedanken drüber zu verschwenden.

- Bernd Miller
- Merkel (5283 Einträge in "Das Örtliche")
- Westerwelle (154 Einträge in "Das Örtliche")
- Niebel (409 Einträge in "Das Örtliche")
- Schäuble (771 Einträge in "Das Örtliche")
- Müntefering (106 Einträge in "Das Örtliche")
- Tiefensee (99 Einträge in "Das Örtliche")
- Rösler (3207 Einträge in "Das Örtliche")
- Schmidt (10000 Einträge in "Das Örtliche")
- Ursula von der Leyen
- Seehofer (111 Einträge in "Das Örtliche")
- Nonnenmacher (627 Einträge in "Das Örtliche")
- Ackermann (8372 Einträge in "Das Örtliche")
- Finke (6262 Einträge in "Das Örtliche")
- Söder (795 Einträge in "Das Örtliche")


Wollt Ihr wirklich, dass all diese wunderbaren Menschen im Notfall keine Hilfe bekommen?
Denkt also bitte noch mal nach, wenn Ihr Euch zur Thematik "aktive Sterbehilfe" äußert.

Fakten ohne Fakten

Erhöhung (Auswahl) von
- Rentenversicherung
- Pflegeversicherung
- Arbeitslosenversicherung
- Krankenversicherung
- Mehrwertsteuer

Zur Finanzierung (Auswahl) von
- Krieg
- Landwirtschaft
- Israel
- Opel
- Arcandor
- Primonda
- Bergbau
- NPD
- Hollywood
- Fußball-Bundesliga

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Hier ist sich neieste Rosinenwitz

Treffen sich zwei Rosinen.
Fragt die eine: "Warum hast Du einen Helm auf?"
Antwortet die andere: "Ich muss heute noch in'n Stollen."

Samstag, 10. Oktober 2009

Ich muss einen Eintrag vom 29.09.2009 endlich erweitern

Ich hatte ja wegen meiner Neuerwerbung "Netbook" extra einen Eintrag gemacht, weil ich mich so freute, aber ich muss gestehen: nach drei Tagen habe ich ihn zurück gegeben.
Das Netbook unterstützte nur eine Auflösung von was weiß ich, auf jeden Fall wesentlich niedriger als der alte TFT vom Robert.
Die Folge war, dass sämtliche Darstellung (fällt bei einem Schriftdokument - im beruflichen Umfeld nicht unüblich) sehr verwaschen war. Arbeiten länger als Hinschauen und abschalten war nicht möglich.
Leider war in der Produktbeschreibung nur angegeben "Eingestellt auf eine Auflösung von XXXXxYYYY" und nicht die möglichen Einstellungen. Mehr war nicht drin. Und dass nur in der Gebrauchsanweisung stand "optimiert für CRT-Monitore" - also Röhre - fand ich doch spät aber hinderlich.
Wie gesagt: es wäre schön gewesen, aber wenn man das Teil nicht mal zum Schreiben gebrauchen kann entsorgt es sich praktisch von selbst.
Ihr wisst ja: TFTs sollten in der eingebauten Auflösung betrieben werden.

Freitag, 9. Oktober 2009

Finde ich nicht schlecht

Erst wenn die letzte Ölplattform abgerissen,
die letzte Tankstelle geschlossen ist
werdet Ihr merken,
dass man bei Greenpeace
nachts kein Bier kaufen kann.