Dienstag, 6. Dezember 2016

Irgendwie war das vorhersehbar, oder?

Unser bundeseigener Sitzlügner bringt also das Vorhersehbare endlich auf’s Tapet: die Autofahrer (wahlweise alle Bürger) sollen für die grandiose Flüchtlingspolitik aufkommen

Er kommt nun also auf die Idee, man solle doch durch eine Sonderabgabe der Autofahrer die Flüchtlinge finanzieren, da wir es aller Wahrscheinlichkeit halt DOCH nicht schaffen. Dabei wäre Geld noch das kleinste Problem. Wenn er nicht ständig seine völlig unhaltbare schwarze Null nicht immer in den Ring werfen würde (er ist schließlich völlig unfähig, seine ganze Leistung besteht darin, bei der eigenen Bevölkerung willkürliche Einschränkungen zu veranlassen) dann könnte er sagen, was für die Flüchtlinge nötig ist, Aber das weiß er eben nicht.

Er könnte behaupten dass für eine Million Menschen so und so viel Geld nötig ist, er kennt aber nicht mal annähernd die Zahl. Und damit meine ich die Zahl aus dem letzten Jahr. Und da seine Glaskugel einfach nix taugt weiß er halt auch nicht, wie viele dieses Jahr kommen. Und nächstes und … Denn das wird sich nicht ändern. Die kommen alle aus Ländern die zu blöd sind, selbst für Essen und Wirtschaft zu sorgen oder (wie halt Libyen und Syrien u.Ä.) unter einem von den USA angezettelten Bürgerkrieg leiden.

Dienstag, 29. November 2016

Heckler & Koch ...

... wollen jetzt nur noch an friedliche und demokratische Staaten Waffen verkaufen

Ey, dann können sie ihren Laden gleich zusperren, das finden sie nirgend wo. Und alles dem Duterte? Das kann auch nicht die Lösung sein.
Also zusperren - doch, macht Euren und ähnliche Läden zu.

Dienstag, 7. Juni 2016

Warum ich Wikipedia nicht mag

obwohl ich es manchmal nutze

Der erste Kritikpunkt ist ganz nicht Wikipedias Schuld, aber ich bin doch ziemlich genervt weil fast in jeder Diskussion im Internet (mittlerweile wegen des Smartphones auch oft im RL) statt einer Antwort nur noch ein Link zu Wikipedia kommt.
Meine oft gebrauchte Antwort "Du weißt also nichts" ist mit Sicherheit nicht immer hilfreich, aber häufig kommt dann wirklich eine Antwort aus einem Mund (im Internet kannst Du vergessen dass einer von sich aus antwortet, er KOPIERT höchstens ein paar Sätze aus Wikipedia) die zeigt, dass die Leute schon eine Menge wissen, oft eine Menge mehr als ich sonst müsste ich ja nicht fragen. Und dann wird es interessant und oft folgen dann lange Gespräche.
Aber wie gesagt: da kann Wikipedia nichts dafür.

Und warum ich Wikipedia als zweiten Grund fast ablehne: es sind einfach falsche Informationen drin die man nicht korrigieren darf. Und da habe ich sogar ein Beispiel aus eigener Erfahrung, die allerdings nur einen unbedeutenden Teil des Bildungswesens betrifft: Musik, und zwar eine bestimmte LP. Die "MudRock" von Mud, einer kurzzeitig recht erfolgreichen Teenie-Band bei und Bravo-Lesern. Tiger Feet usw. waren schon Hits. L-L-L-Lucy auch (war aber auf der zweiten LP) oder Dyn-A-Mite.
Egal, das ist aber wie gesagt relativ unwichtig. Sehr beeindruckt hatte mich damals der alte Glenn Miller Song "In the mood", den sie wirklich gut machten mit verzerrter Gitarre statt Saxophon, so richtig Rock'n'Roll.
Der ursprüngliche Autor des Artikels hatte betont dass es schade sei, dass genau dieses Lied nicht auf der deutschen Pressung drauf sei, was ja nicht sein kann weil es bei mir klar und deutlich zu hören ist.
Ich besserte also den Artikel aus und die Verbesserung wurde nicht angenommen weil ich keine Beweise hätte. Okay, also habe ich das Team angeschrieben und sie haben mir verboten, ein Plattencover als Beweis zu verschicken, denn alles was mit Wikipedia zu tun hätte darf nicht urheberrechtlich geschützt sein, was Plattencover nunmal sind.

Was soll das also? Das ist jetzt eine Sache die ich selbst erlebt habe, die Dunkelziffer von falschen Artikeln könnte also sehr hoch sein, sehr sehr hoch.
Dinge, die keiner Änderung unterliegen gucke ich gerne im gedruckten Brockhaus nach (ich liebe diese Lexika), alles andere sehe ich, vor allem wenn es im Internet stet, sehr skeptisch, das war schon immer so. Und seit der Platte mit Mud sehe ich mich auch bestätigt.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Da hat Google ja mächtig einen auf dicke Hose gemacht

Die Google I/O Keynote vom Mai 2016 brachte mächtig viele Ankündigungen und Ideen, so richtig viele fertige Sachen gab es aber eigentlich nicht zu sehen.
Warum einen neuen Messenger? Und es gibt ja jetzt auch den Sammlungen noch Spaces, das ist aber ehr zur Kooperation und Themensammlung kleinerer Gruppen gedacht. Mal sehen wie das wird, es sieht mächtig interessant aus.

Hier geht's zu Google Spaces




Donnerstag, 28. April 2016

Open365 macht Office365 Konkurrenz. Aber so richtig.

Für Freunde des Büropakets LibreOffice gibt es ein klasse Angebot, um von Microsoft auf freie Software umzusteigen. Und jetzt gibt es (außer man zockt sehr viel auf dem PC) keinen Grund mehr, NICHT zu Linux zu wechseln.

LibreOffice (seit ein paar Monaten bei mir im Gebrauch) bietet alles, was man als Privatperson an Office-Anwendungen braucht. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbank. Zusätzlich Formeleditor und Präsentation.
Die neue Version wird in Verbindung mit dem Clouddienst zusätzlich einen Ersatz für Outlook mitbringen, bisher weiß ich nur dass die Mailkomponente KMail sein wird, Kalender weiß ich nicht. Aber es scheint ziemlich komplett zu werden.
Im Teaser habe ich Linux erwähnt, und hier punktet der Dienst ganz gewaltig: man kann ihn auch unter Linux und Android nutzen, d.h. dass es einen Ordner gibt, der synchronisiert wird. Was bisher unter Linux - wenn man wie ich OneDrive nutzt - nicht geht.
Man muss also nicht ständig Dateien hoch- und runterladen wenn man was bearbeiten will. Das ist extrem lästig.
Man kann sich unter open365.io anmelden (Nutzername, Mailadresse und Kennwort) und bekommt sofort 20GB Speicher und es funktioniert. Es kann natürlich sein, dass es noch kleinere Fehler gibt, der Dienst ist noch Beta, aber bisher habe ich nichts gefunden.

Achtung, das Video ist nervig wegen der Musik. Also Lautsprecher aus! Und da das Video sehr klein ist umschalten auf Vollbild.



Freitag, 22. April 2016

Eine der wenigen Enttäuschungen die ich bisher im lokalen Fachhandel machte ist im Anrollen

Einkaufen beim örtlichen Fachhändler macht Spaß, stärkt den Händler und ich muss nicht groß im Internet suchen. Eigentlich

Aber momentan habe ich ein bisschen die Schnauze voll. Zumindest simmere ich schon.

Ich habe mir vor mehr als zwei Wochen beim Händler fast neben an ein Telefon gekauft, weil meines nach fast zehn Jahren tatsächlich den Geist aufgegeben hat. Obwohl es fast 30€ mit Basis und zwei Mobilteilen gekostet hat. Lidl, nicht direkt Fachmarkt.
Also beim Nachbarn ein Gigaset geholt, 34€ ohne alles, nach Hause gegangen, geladen und es war kein Display zu sehen. Ich habe also zwei Tage geladen ohne es zu benutzen und für sehr kurze Zeit, unter zehn Sekunden, war ein Display zu sehen. Mein Verdacht waren die Akkus und ich habe eigene reingesteckt mit dem gleichen Ergebnis.
Also bin ich nach dem Wochenende (das ist immer am WE) wieder zum Händler, hab ihm das gesagt und er meinte, er müsse das einschicken. Okay, das ist halt so und ich habe da vollstes Verständnis dafür. Aber nach einer Woche (das war die anvisierte Zeit) war das Gerät immer noch nicht überprüft und ich wurde eine weitere Woche vertröstet, und da ich ein wenig genervt war hat man mir wenigstens ein Leihgerät zur Verfügung gestellt. Analog, Schnur, kein Adressbuch, aber ich konnte telefonieren.

Heute, nach zwei Wochen härtester Untersuchung seitens Gigaset bekam ich im Laden die Aussage, sie hätten den Verdacht dass es runter gefallen sei und es muss jetzt noch viel härter untersucht werden. Wahrscheinlich knacken sie aus Versehen nebenbei ein Gerät von Apple.
Nein Unsinn, aber jetzt wird es lächerlich. Inzwischen zwei Wochen, es wurde nur geladen, es war niemals benutzbar und ich bekomme jetzt de Schuld zugesprochen. Irgendiwe geht mir das schon ziemlich auf den Sack.

Ich hoffe nur, dass es für den Einzelhandel gut ausgeht sonst mache ich irgendwann doch etwas, was mich sehr stört: bei Amazon bestellen. Zurück schicken ohne Begründung und ohne Kosten und es ist gut.

Nein, da möchte ich also schon, sollte ich das Telefon neu wieder bekommen, eine Entschuldigung vom Händler dass es so extrem scheiße läuft wenn man manuell einkauft.

Mittwoch, 20. April 2016

Technische Neuerungen und dass ich die begrüße und doch nicht

Ich liebe Technik, ich würde alles Manuelle ablehnen und lieber einen Schalter betätigen. Aber ich schaffe das nicht.

Ich bin irgend wie beim Handy stehen geblieben. Ja, ich hatte mal ein Smartphone, das es beim Lidl für damals wenig Geld gab und ich musste wieder zurück auf ein Handy mit Akkulaufzeit und halt nix außer Telefonieren.

Doch, es ist so, erst gestern habe ich mich mit einem Freund darüber unterhalten, als wir mittags beim Essen waren. Steak und Schnitzel, aber das ist jetzt ziemlich unwichtig.
Er erzählte mir von einer Drohnenvorführung und wie man die am Bau gebrauchen könnte, war sehr interessant aber gleichzeitig ein wenig beängstigend. Drohnen die per GPS mit dem Smartphone an den Zielort geschickt werden, filmen und dann zurück kommen. Gefällt mir aber es ist dann doch so, dass es nichts mehr gibt was einen ein wenig Privatheit genießen lässt.
Und auch mit der übrigen Technik, bzw. dem Technikfortschritt, habe ich so meine Probleme.

Dass Windows, Linux und OSX ständig weiter entwickelt werden, finde ich natürlich gut, aber mich interessiert einzig und allein die Bedienbarkeit und Sicherheit, die anderen Sachen verstehe ich nicht. Wenn ich etwas Spezielles machen will brauche ich Programme (ich schaffe das mit den Apss nicht), ich will mich einlesen und nicht alles automatisch erledigen lassen. Außer ich kann einstellen was meine Automatik bedeuten soll.  Aber die Fortschritte sind wenigstens so weit, dass ein offenes Dateisystem (odf) von praktisch jedem Programm gebraucht werden kann, was für 99% der Privathaushalte ausreichen dürfte. Firmen kann man gerne ein eigenes System (docx) überlassen, das kostet ja auch schließlich und die sollten wirklich zusammen arbeiten können.

Nein, ich will irgend wie stehen bleiben aber trotzdem dazu gehören. Ich will ja nicht modern oder altmodisch sein, ich würde nur ganz einfach die Möglichkeit behalten, meine Sachen weiter zu benutzen und ich würde gerne wissen, was überhaupt los ist.
Wenn ich mit meinen "Forschungen" fertig bin sind zwei neue Generationen auf dem Markt und ich muss wieder von vorne anfangen. Aber muss ich das eigentlich? Nö.
Ich kann Fernsehsendungen anschauen (sogar schon flach), ich kann VHS, DVD und BluRay schauen, auf der Konsole zocken, am PC schreiben und mit meinem Samsung telefonieren. Eigentlich klappt alles.
Aber ich lese so gerne Zeitschriften wie c't und ich versteh so wenig. Und der computergestützte Geldautomat mag mich auch nicht immer.

Samstag, 16. April 2016

Böhmermann? Eher Blödmann

Der Jan Böhmermann geht mir derart auf den Sack. Komplett überbewertet und omnipräsent. Wenn jemand zu blöd ist für Satire muss man halt die pure Provokation wählen, einen auf Arschloch machen.

Was macht er denn in seiner Sendung? Genau, miese Beiträge und zwei Mal hatte er Aufmerksamkeit: ein Mal mit dem Stinkefinger bei Varoufakis und jetzt mit dem Erdogan.
Der Erdogan hat es verdient, es ist ein amtlich anerkanntes Arschloch vor dem Mohammed - und trotzdem ist es eine hochgradige Beleidigung. Dass es mit dem §103 begründet werden kann ist traurig, weil den anscheinend außer den Beratern Erdogans niemand mehr kannte. Trotzdem existiert er und dass die Merkel sagt "das sollen mal schön die Gerichte machen" finde ich auch richtig. Würde sie anders entscheiden dann hätte die Justiz keine Chance. Und genau das sollte unbedingt gewahrt bleiben. Sie darf nicht einfach sagen, dass etwas außerhalb der Justiz stünde.
Und beim Varoufakis war es ähnlich: eine zwar sehr gut gemachte aber doch Verleumdung. Er hat es als Nachricht durch die Medien gehen lassen und damit jemanden schwerst verunglimpft.
Nein, ich bleibe dabei, Böhmermann ist ein Arschloch und wenn es das Gesetz hergibt: sperrt ihn ein.

Sonntag, 6. März 2016

Warum die Qualität der momentanen Archäologen die Zukunft des Berufsstandes gefährdet

Die aktuelle Generation (und vermutlich geht das noch ein wenig so weiter) gefährdet in gar nicht mal so ferner Zukunft den Fortbestand des Berufsfeldes, weil es dann nichts mehr zu finden gibt.

Steintafeln? alte Schriften und Tagebücher? Vergesst es, es wird einen Haufen kaputter Festplatten geben, oder verwaiste Konten in der Cloud die niemand mehr lesen kann. Sei es jetzt wegen des Dateisystems oder wegen des Datenformats. Aussichtslos, wenn man bedenkt dass jetzt schon Disketten kaum mehr verwendet werden können (25 Jahre), und die noch älteren Diskettenformate wie die esstellergroßen alten Speichermedien schon gar nicht mehr.
Und nachdem jetzt schon fast nix mehr ausgedruckt wird (und die Tinte sowieso verblassen würde) gibt es auch nix mehr auf Papier; oder fast nichts mehr.






Verabschieden wir uns also von Entdeckungen und sensationellen Funden, irgendwie schon schade.