Sonntag, 6. März 2016

Warum die Qualität der momentanen Archäologen die Zukunft des Berufsstandes gefährdet

Die aktuelle Generation (und vermutlich geht das noch ein wenig so weiter) gefährdet in gar nicht mal so ferner Zukunft den Fortbestand des Berufsfeldes, weil es dann nichts mehr zu finden gibt.

Steintafeln? alte Schriften und Tagebücher? Vergesst es, es wird einen Haufen kaputter Festplatten geben, oder verwaiste Konten in der Cloud die niemand mehr lesen kann. Sei es jetzt wegen des Dateisystems oder wegen des Datenformats. Aussichtslos, wenn man bedenkt dass jetzt schon Disketten kaum mehr verwendet werden können (25 Jahre), und die noch älteren Diskettenformate wie die esstellergroßen alten Speichermedien schon gar nicht mehr.
Und nachdem jetzt schon fast nix mehr ausgedruckt wird (und die Tinte sowieso verblassen würde) gibt es auch nix mehr auf Papier; oder fast nichts mehr.






Verabschieden wir uns also von Entdeckungen und sensationellen Funden, irgendwie schon schade.

Sonntag, 14. Februar 2016

Angeblich steht ein neuer Kalter Krieg bevor. Juhu!

Lawrow (russischer Außenminister) hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz bemerkt, man sei dabei, in einen neuen Kalten Krieg zurück zu fallen.

Dazu kann ich nur gratulieren, denn das war (die etwas Älteren können sich dran erinnern) die friedlichste Zeit für Europa. Hä?
Lawrow mit Putin
Sergei Wiktorowitsch Lawrow (re.)
Ja genau, die friedlichste Zeit Europas.
Die EU war ohne Krieg, sie war wohlhabend, sie hat den Amis auch mal gesagt sie seien Arschlöcher. Denn:
die Amis führen seit Mitte des 20sten Jahrhunderts weltweit Krieg, was sie ja heute auch noch machen. Und die Russen haben das auch getan, besser gesagt die Sowjets. Nur halt ein wenig subtiler als die Amis, indem sie ihre Günstlinge zwar meist nicht aktiv, aber finanziell und technisch großzügig unterstützten. Ideologisch sowieso.
Und jetzt? Das gesamte Europa ist im Krieg, weil unsere "Verbündeten" aus den USA das so wollen, Kriege allgemein gehen börsenmäßig durch die Decke und den Kalten Krieg gibt es nicht mehr. Es ist weltweit ein heißer Krieg. Ein sehr heißer.
Die Amis lügen grundsätzlich in ALLEM was sie sagen (das hat mit diplomatischen Äußerungen nix mehr zu tun) und Europa, allen voran die Briten, kriechen den amerikanischen Kriegstreibern tief in den After um aus Scheiße zu lernen; um selbst noch mehr Scheiße zu werden. In Sachen Flüchtlingsproduktion haben wir aufgeschlossen, jetzt brauchen wir nur noch hirnlose Syrer zu den hirnlosen Sternstreifen schicken und es passt wieder irgendwie. Oder auch nicht, das interessiert mittlerweile keinen mehr. Waffen werden an jeden geliefert (es könnte ja mal ein Verbündeter werden) und über sichere Herkunftsländer werden nach Tageslaune entschieden. Sachsen gilt immer noch als sicher - wie kann das sein?
Eigentlich sollte man den führenden Politikern (und sicherheitshalber auch denen in der zweiten Reihe) empfehlen, probehalber mal zu sterben. Ist ja nur vorläufig. Und den gleichen Vorschlag auch an alle streng religiösen Mitbürger oder auch nicht Mitbürger. Streng religiös? -> Weg!
Ist ja nur ein Experiment.

Edith:
Gerade ist sich die vereinte Journaille uneinig darüber, ob die Aussage über den Kalten Krieg von Lawrow oder nicht doch von Medwedjew stamme. Erkundigt Euch gefälligst.

Montag, 8. Februar 2016

VÖLLIG unbeleckt von öffentlichem Interesse ...

... muss ich mich mal ein wenig daran machen, meiner alten Leidenschaft nachzugehen: Deutschsprachige Schlager.
Es ist manchmal ziemlich schwierig, nach den Originalen zu suchen, wenn man nur eine bestimmte Version kennt

Dieses Lied hier kannte und liebte ich von Mireille Matthieu, sowieso eine der Besten die auf diesem Planeten ihr Wesen getrieben haben.
Hey, Leute, ich bin durch und durch Purple, Santana, Zep, Fudge und Beatles, und trotzdem gibt es eine extrem liebevolle Musikwelt jenseits dieser Megas.  Und mit liebevoll meine ich hauptsächlich die tollen Arrangements; diese Fähigkeit ging ab Ende der 70er leider komplett verloren. Komplett. Nur noch scheiße Sequenzer ohne einen einzigen Menschen im Studio, abgesehen vom Interpreten und vom Produzenten. Ich verabscheue Euch.
Hier also das Lied (die Fassung von der Mathieu ist leider komplett von der Gema ausgeklammert)


Samstag, 16. Januar 2016

Das war irgend wie vorhersehbar, oder?

Unser bundeseigener Sitzlügner bringt also das Vorhersehbare endlich auf’s Tapet: die Autofahrer (wahlweise alle Bürger) sollen für die grandiose Flüchtlingspolitik aufkommen.
(von dieser Regelung sind natürlich alle Länder ausgenommen, ausgenommen D und F)

Er kommt nun also auf die Idee, man solle doch durch eine Sonderabgabe der Autofahrer die Flüchtlinge finanzieren,da wir es aller Wahrscheinlichkeit halt DOCH nicht schaffen. Dabei wäre Geld noch das kleinste Problem. Wenn er nicht ständig seine völlig unhaltbare schwarze Null nicht immer in den Ring werfen würde (er ist schließlich völlig unfähig, seine ganze Leistung besteht darin, bei der eigenen Bevölkerung willkürliche Einschränkungen zu veranlassen) dann könnte er sagen, was für die Flüchtlinge nötig ist, Aber das weiß er eben nicht.
Er könnte behaupten dass für eine Million Menschen so und so viel Geld nötig ist, er kennt aber nicht mal annähernd die Zahl. Und damit meine ich die Zahl aus dem letzten Jahr. Und da seine Glaskugel einfach nix taugt weiß er halt auch nicht, wie viele dieses Jahr kommen. Und nächstes und … Denn das wird sich nicht ändern. Die kommen alle aus Ländern die zu blöd sind, selbst für Essen und Wirtschaft zu sorgen oder (wie halt Libyen und Syrien u.Ä.) unter einem von den USA angezettelten Bürgerkrieg leiden.

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Was passiert eigentlich, wenn das Jahr endet?

Man muss einen anderen Kalender aufhängen und beim Schreiben muss man aufpassen, dass man nicht die falsche Ziffer hinschreibt. In dem baldigen Fall halt nicht die 5 sondern die 6 - aber sonst?
Nur das Bild eines Wandkalenders
Ein kluger Mann hat mal gesagt, es gäbe keine Zeit sondern nur Uhren; eine Aussage über die man ruhig mal nachdenken kann.
Was machen wir also 2016 anders als 2015? Ich schenke mir jetzt mal meine Vermutung außer dass wir uns am Anfang ab und zu verschreiben.
Ich persönlich werde es genau so machen wie 2015, also ich werde das Gleiche machen, aber halt ein wenig besser. Ich kann ja nicht plötzlich Asket oder Veganer werden. Doch, könnte ich, werde ich aber nicht.
Ich erwarte das neue Jahr nicht gerne, ich bin mir sehr unsicher was sich 2016 alles ansammeln wird an Sachen, die uns allen nicht gefallen; und ich befürchte, es werden mehr unangenehme Fakten auftauchen als noch 2015; und das Jahr war ja ziemlich heftig. Und da meine ich nicht solche alltäglichen Sauereien wie bei VW oder der FIFA.
Ich wünsche Euch und mir selbst ein möglichst überschaubares Jahr 2016. Und wenn wir uns gegenseitig so helfen wie "wir" aktuell den Flüchtlingen helfen dann wäre mir nicht bang.