Mittwoch, 11. Februar 2015

Office überall für lau

Ja, es gibt Textverarbeitung und Tabellenkalkulation mit ausreichendem Funktionsumfang kostenlos bei Google. Und dabei sogar unbegrenzten Speicherplatz. Der Nachteil ist aber, dass das nur online funktioniert und das auch noch mit einem Format, das sich mit nix anderem bearbeiten lässt.
Ja, man kann die Sachen als z.B. Word oder pdf-File runterladen, aber so richtig komfortabel ist das nicht. Wie also ein kostenloses Office mit Cloud benutzen? Eigentlich ganz einfach, aber außer meinem Selbsttest habe ich dazu noch keinen Bericht gelesen, deswegen kommt eben einer von mir.

Was man braucht:

Mailadresse bei Outlook.com
Freies Office-Paket (Open Office, oder Libre Office, beide speichern .odt und .ods)
OneDrive-Programm (es erstellt einen Ordner am PC, der lässt sich ganz normal mit Dateien befüllen und synchronisiert mit dem OneDrive-Platz im Netz. Immerhin 15GB)

Man wirft also z.B. seine Textverarbeitung an, speichert im OneDrive-Ordner auf der Festplatte seine OpenDocument-Datei und schwupp ist es mit dem Officeprogramm von Microsoft im Internet zu öffnen. Das ist ja komplett kostenlos, aber eben kein Access. Das können die meisten Leute verschmerzen.
Word online öffnet also das .odt-Dokument, man kann es ganz normal bearbeiten und Word speichert das auch wieder als .odt! Es wird also keine Formatveränderung vorgenommen. Danke an Microsoft.

Erstellt man allerdings ein Word-Dokument online, dann wird es als .docx gespeichert, was aber für OO bzw. LO kein Problem darstellt. Die beiden Officeprogramme speichern aber nicht .docx sondern eben als .doc (wird von Word online automatisch wieder als .docx gespeichert) oder als.odt, das von Word online nicht verändert wird. Also kein Problem, solange man bei .odt bleibt.

Ich finde, das ist eine sinnvolle Vorgehensweise, man hat allen Komfort einer stationären Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, gepaart mit der weltweiten Verfügbarkeit auf jedem System, das einen Browser besitzt. Also überall.

Samstag, 7. Februar 2015

Frieden schaffen ohne Waffen

Frieden schaffen ohne Waffen – oder: Von Deutschlands Boden kann kein Krieg mehr ausgehen.
Deutschland hat Soldaten, sogar Soldatinnen, die Feldvermehrug ist also gesichert. Und das ist auch der einzige Teil im Verbund der noch funktioniert. Vielleicht auch noch der ein oder andere Kindergarten. Und da kann die Bundeswehr nix dafür, das ist die Schuld von Darwin, kreationistische Amideppen können auch stecken lassen. Und das sind angeblich 46% dieses bigotten Volkes.
Momentan findet ja die Münchener Sicherheitskonferenz statt, bei der sich alle bemühen, ihre Anstrengungen für ein zünftiges Geplänkel in den Vordergrund zu stellen und Speerspitzen zu beschließen. Speerspitzen gegen wen? Genau, vor 30 Jahren schon hatten wir den heutigen Fortschritt erreicht, bis es eben den friedliebenden Völkern der Erde zu dumm wurde und sie sich neue Spiele ausdachten. Das mit dem Brot ging allerdings bei den Spielgefährten ziemlich in die Hose, man musste sich auf das Spielen konzentrieren und man erwies sich als guter Verlierer. Denn Verlierer war man, ist man und wird man bleiben. Als Friedliebender.
Was ist jetzt also mit der Bundeswehr? Kann man sie gebrauchen (für was?) oder kann man sie nur abrechnen?
Es gibt praktisch kein Luftfahrzeug, das einsatzbereit ist, die Schusswaffen sind anscheinend völlig unbrauchbar (das alte G3 verschenkt man jetzt ja) und von den Schiffen weiß man nur, dass sie auch noch schwimmen wenn alles hinüber ist. Bleibt also wirklich nur der Leyenweg der Völkervermehrung auf offenem Felde.
Angeber, ich schäme mich für Euch. Aber mir ist es lieber wenn Ihr durch Unvermögen keinen Blödsinn anstellen könnt. Und Gabriel ist ja zum Glück nicht der Außenminister.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Eigentlich finde ich das mit dem Özdemir ja gut, aber eigentlich auch nicht

Cem Özdemir, der Vorsitzenden der Grünen wurde ja bei seiner Kübelaktion gefilmt; und dabei sah man auch, dass auf seinem Balkon eine Hanf-Pflanze steht. So weit zu Populismus, gepaart mit Dummheit.

Die Kübelaktion (Ice Bucket Challenge) ist eine Art Kettenbrief, nur dass man ein Video dreht wie man sich einen Kübel kaltes Wasser über den Kopf schüttet und 10USD an eine Hilfsorganisation bezahlt. Zu Erforschung von ALS, der amyotrophen Lateralsklerose - einer Erkrankung des motorischen Hirnnervensystems. So weit so gut, aber Özdemir dürfte der einzige sein, bei dem nicht nur die motorischen Hirnnerven erkrankt sind.

Sein Video zeigte also ganz klar eine Hanf-Pflanze und es kam wie es kommen musste: er wurde angeklagt wegen – ja, weil er halt Hanf züchtete.

Gestern nun gab das Gericht die Entscheidung bekannt, dass das Verfahren wegen Geringfügigkeit eingestellt werde. Glückwunsch. Ob das aber bei Privatpersonen auch so gesehen wird ist fraglich.

Ach ja: am selben Tag wurde bekannt gegeben dass die Regierung überlege, Hanf zu medizinischen Zwecken frei zu geben. Natürlich nicht im Selbstanbau, das ist ja klar.

Sonntag, 25. Januar 2015

Liebe Griechen, wohin geht Ihr?

 

SYRIZA_logo_2014.svg

Nicht dass ich böse bin wenn Ihr die seit Jahrzehnten korrupten beiden anderen Parteien jetzt über den Jordan gehen lasst, aber das werdet Ihr nicht tun. Vor allem weil in Eurem Land wahrscheinlich jeder, der ein wenig was zu sagen hat, selbst gehörig Dreck am Stecken hat. Sollte man der landläufigen Meinung aus Eurem Land glaubt. Den Veröffentlichungen in unserem Land glaube ich ja schon lange nicht mehr. Und schon gar nicht den “Argumenten”.

Zahlt Ihr jetzt Eure Schulden? Wahrscheinlich nicht, wie sollt Ihr das auch können, Ihr habt ja jetzt schon nix. Also lasst es bleiben. Die Krauts werden Euch so viel Geld in den Arsch blasen dass Ihr locker Werkeln könnt ohne Euch um irgend etwas Anderes als die eigenen Leute zu kümmern. Ihr bekommt wahrscheinlich die geliebten deutschen Waffen sogar geschenkt, plus ein sehr günstiges U-Boot.

Macht Ihr das Leben für Eure Bevölkerung ein wenig angenehmer? Ich glaube und ich hoffe schon.

Ihr habt jetzt eine gute Chance, bitte nutzt sie, Ihr und die Spanier können jetzt dafür sorgen, dass es wieder ein wenig ruhiger wird, ein bisschen was habt Ihr schon gut zu machen.

Und dann singt man vielleicht auch wieder “Irgendwann bleib i dann dort …”